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Britische Lebensmittelinnovationen im Rampenlicht der SIAL Paris

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LONDON, UNITED KINGDOM, October 23, 2026 /EINPresswire.com/ -- 30 der am schnellsten wachsenden britischen Marken trafen auf internationale Einkäufer, während die Branche auf ihr Exportziel von 40 Milliarden Euro hinarbeitet.

Innovationen aus der britischen Lebensmittel- und Getränkebranche standen diese Woche auf der SIAL Paris (17.–21. Oktober) international im Rampenlicht. In der Innovation Zone des britischen Pavillons präsentierten einige der vielversprechendsten Marken des Vereinigten Königreichs internationalen Einkäufern die Zukunft der Ernährung.

Von regenerativer Landwirtschaft und pflanzenbasierten Innovationen über funktionelle Lebensmittel und hochwertige Zutaten bis hin zu Produkten, die Genuss und Gesundheit verbinden: Die Präsentation zeigte, warum das Vereinigte Königreich zunehmend als eines der innovativsten und dynamischsten Länder der Welt im Lebensmittel- und Getränkesektor gilt.

Stephen Morgan MP, Minister für Ernährungssicherheit und ländliche Angelegenheiten, besuchte die Innovation Zone, traf dort Aussteller und informierte sich darüber, wie britische Unternehmen die Zukunft der Ernährung mitgestalten und gleichzeitig weltweit neue Exportchancen erschließen.

Zu den präsentierten Marken gehörten XOXO Soda, Wildfarmed, Bold Bean Co, Bio & Me, Symplicity, Crosta Mollica, TRIP und Tiba Tempeh. Ergänzt wurden sie durch eine breite Auswahl weiterer innovativer Unternehmen, die dazu beitragen, die internationale Wahrnehmung britischer Lebensmittel und Getränke neu zu prägen.

Die Präsentation war Teil eines umfassenderen britischen Exportprogramms, das britische Erzeuger mit Einkäufern aus aller Welt zusammenbringt. Im Vorfeld der SIAL Paris reisten mehr als 75 internationale Einkäufer nach London, um an einer eigens organisierten Veranstaltung im Rahmen der GREAT Food and Drink-Kampagne teilzunehmen. Das „Meet the Buyer“-Format bot britischen Unternehmen wertvolle Gelegenheiten, Kontakte zu knüpfen, ihre Produkte vorzustellen und neue Exportmöglichkeiten auszuloten.

Barney Mauleverer, Vorsitzender der Food and Drink Exporters Association (FDEA) und Gründer von Future of Food, erklärte:
„Einkäufer kommen zur SIAL, um herauszufinden, was als Nächstes kommt, und diese Woche haben viele von ihnen die Antwort am britischen Stand gefunden. Diese Marken verändern das Lebensmittelsystem: von Mehl aus regenerativer Landwirtschaft bis hin zu Frühstücksprodukten, die gut für die Darmgesundheit sind. Und sie tun dies mit Produkten, die die Menschen wirklich kaufen wollen. Herkunft und Tradition haben britischen Lebensmitteln schon immer Türen geöffnet. Heute ist es die Innovationskraft, die für neue Aufträge sorgt.“

Die britischen Lebensmittel- und Getränkeexporte erreichten 2025 einen Wert von rund 29,6 Milliarden Euro. Die Branche strebt bis 2035 Exporte im Wert von 40,3 Milliarden Euro an. Ein wesentlicher Teil dieses Wachstums soll nicht durch höhere Mengen, sondern durch eine höhere Wertschöpfung erzielt werden: mit hochwertigen Markenprodukten, die Einkäufer nicht ohne Weiteres anderswo beziehen können.

Mauleverer ergänzte:

„Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: britische Lebensmittel- und Getränkeexporte im Wert von 40,3 Milliarden Euro bis 2035. Der Abbau von Handelshemmnissen und der Ausbau der Exportkompetenz von Unternehmen sind gleichermaßen wichtig. Doch nichts ist so wirkungsvoll, wie eine starke britische Marke mit dem richtigen Einkäufer zusammenzubringen. Genau darum ging es in Paris, und genau das werden wir weiterhin tun: Markt für Markt, Einkäufer für Einkäufer.“

Die teilnehmenden Marken standen zudem bei einem Empfang im Mittelpunkt, den die britische Botschaft während der SIAL ausrichtete. Damit unterstrich das Vereinigte Königreich sein Engagement, ambitionierte Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkebranche bei ihrem internationalen Wachstum zu unterstützen.

Die Veranstaltung fand zudem zu einem wichtigen Zeitpunkt für den Lebensmittel- und Getränkehandel zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union statt. Beide Seiten führen Gespräche über ein künftiges Abkommen über gesundheitspolizeiliche und pflanzenschutzrechtliche Maßnahmen (SPS-Abkommen). Ziel ist es, den Agrar- und Lebensmittelhandel einfacher, schneller und berechenbarer zu gestalten und gleichzeitig die hohen Standards zu wahren, die Verbraucher erwarten. Ein solches Abkommen dürfte dazu beitragen, die Handelsbeziehungen zu stärken und den Marktzugang für Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkebranche auf beiden Seiten zu verbessern.

Frankreich bleibt einer der wichtigsten Exportmärkte des Vereinigten Königreichs für Lebensmittel und Getränke. Im Jahr 2025 gingen britische Exporte von Lebensmitteln, Futtermitteln und Getränken im Wert von rund 3,3 Milliarden Euro nach Frankreich. Die gesamten britischen Exporte dieser Warengruppen beliefen sich im selben Zeitraum auf rund 29,6 Milliarden Euro.

Stephen Morgan MP, Minister für Ernährungssicherheit und ländliche Angelegenheiten, erklärte:

„Die SIAL Paris bietet stets eine hervorragende Plattform, um die Innovationskraft, den Ehrgeiz und die Qualität des britischen Lebensmittel- und Getränkesektors zu präsentieren. In der Innovation Zone standen Unternehmen im Mittelpunkt, die auf neue Verbrauchertrends reagieren und Produkte entwickeln, die international auf wachsendes Interesse stoßen.

Zusammen mit dem Einkäuferprogramm von GREAT Food and Drink und den Aktivitäten der britischen Botschaft in Paris zeigte die Präsentation, wie viel Talent, Kreativität und Exportpotenzial der britische Lebensmittel- und Getränkesektor zu bieten hat. Wir freuen uns über das große Interesse der Einkäufer, die auf der Suche nach der nächsten Generation britischer Erfolgsgeschichten im Lebensmittel- und Getränkebereich sind.“

Der Erfolg der Innovation Zone hat die Position des Vereinigten Königreichs als eines der dynamischsten Länder der Welt im Lebensmittel- und Getränkesektor weiter gestärkt. Präsentiert wurden Unternehmen, die nicht nur heute herausragende Produkte herstellen, sondern auch die Zukunft der Ernährung für Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit mitgestalten.

John Farrand, Geschäftsführer der Guild of Fine Food, erklärte:

„Die Innovation Zone hat die Kreativität und Qualität, die derzeit in der gesamten britischen Lebensmittel- und Getränkebranche zu finden sind, eindrucksvoll in den Mittelpunkt gerückt.

Unter den ausstellenden Erzeugern fanden sich zahlreiche überzeugende Beispiele für Innovation und handwerkliches Können. Auffallend viele von ihnen trugen das Great-Taste-Siegel, das für außergewöhnliche Qualität steht. Zusammen kommen die Aussteller auf nahezu 200 Great-Taste-Auszeichnungen: 158 Ein-Stern-, 29 Zwei-Sterne- und vier besonders begehrte Drei-Sterne-Auszeichnungen für Produkte von außergewöhnlichem Geschmack.

Ich war stolz darauf zu sehen, wie Great Taste erneut dazu beigetragen hat, die Qualitätsmaßstäbe weiter anzuheben und wirklich herausragende Produkte zu fördern.

Erfreulich war auch das große Interesse internationaler Einkäufer. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass britische Lebensmittel und Getränke international sowohl für ihre Qualität als auch für ihre Innovationskraft Anerkennung finden.“

ENDE

Die britischen Exporte von Lebensmitteln, Futtermitteln und Getränken hatten 2025 einen Wert von rund 29,6 Milliarden Euro. Frankreich importierte Waren aus diesen Kategorien im Wert von rund 3,3 Milliarden Euro und war damit der zweitgrößte Exportmarkt des Vereinigten Königreichs in diesem Sektor. Quelle: Handelsdaten der britischen Steuer- und Zollbehörde HMRC.

Das Vereinigte Königreich und die Europäische Union kündigten am 19. Mai 2025 an, ein neues SPS-Abkommen anzustreben, um den Agrar- und Lebensmittelhandel einfacher, kostengünstiger und berechenbarer zu gestalten. Dazu sollen Zertifizierungsanforderungen, Erklärungspflichten und physische Kontrollen reduziert werden. Die konkreten Regelungen müssen noch ausgehandelt werden.

Die GREAT-Kampagne
Die GREAT Food and Drink-Kampagne bringt das Beste aus der außergewöhnlichen Vielfalt britischer Lebensmittel und Getränke zu Verbraucherinnen und Verbrauchern weltweit. Von schottischem Lachs und englischem Schaumwein über walisisches Lammfleisch bis hin zu nordirischem Gin: Britische Erzeugnisse sind im In- und Ausland für ihren ausgezeichneten Geschmack und ihre hohe Qualität bekannt.

Im Vereinigten Königreich gehen wir die Dinge gerne ein wenig anders an. Britische Erzeuger scheuen sich nicht, neue Wege zu gehen und sich auf unterschiedliche Zielgruppen und veränderte Geschmäcker einzustellen. Dabei geht es nicht nur um die neuesten Innovationen: Auch die Klassiker beherrschen wir hervorragend. Diese typisch britische Verbindung von Tradition und Innovation treibt die internationale Nachfrage an. Britische Lebensmittel und Getränke werden mittlerweile in 220 Länder und Gebiete weltweit exportiert.

Über die FDEA
Die Food and Drink Exporters Association (FDEA) ist ein landesweites Netzwerk, das britische Lebensmittel- und Getränkeexporteure unterstützt. Sie hilft ihren Mitgliedern, Kontakte zu internationalen Einkäufern zu knüpfen, Wissen mit führenden Unternehmen der Branche auszutauschen und neue Absatzmärkte zu erschließen.

Das gemeinsame Ziel besteht darin, die britischen Lebensmittel- und Getränkeexporte bis 2035 auf einen Wert von 40,3 Milliarden Euro zu steigern. Das entspricht über einen Zeitraum von zehn Jahren zusätzlichen Exporten im Wert von rund 1,15 Milliarden Euro pro Jahr.

fdea.org.uk | foodcollaborative.co.uk

Weitere Informationen: greatbritishfood@four.agency

GREAT campaign
GREAT Food and Drink campaign
greatbritishfood@four.agency

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